Verlegung von Stolpersteinen

Stolpersteine in der Vahrenwalder Straße 290 für die Likörfabrikant*innen Otto Magnus – Spendenaufruf

Im langenhagener Ortsteil Langenforth Süd war die Likörfabrik Otto Magnus ansässig. Die Personen rund um die Likörfabrik sind aufgrund ihres jüdischen Glaubens von den Nationalsozialisten verfolgt worden. Das Wohn- und Geschäftshaus befand sich an der Stader Landstraße, heute Vahrenwalder Straße im hannoverschen Stadtteil Vahrenheide.

Zur Erinnerung an ihr Schicksal sollen Stolpersteine verlegt werden. Im einzelnen geht es um insgesamt sieben Stolpersteine für:

Frieda Wolff, (geb. Magnus) und Ehemann
Gottlieb Wolff, beide sind nach Uruguay geflüchtet;

Hulda Magnus (geb. Magnus) und Ehemann
Sally Salomon Magnus, beide wurden nach Auschwitz in das Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert und dort ermordet, sowie für deren Sohn
Otto Günther Magnus, der nach Uruguay flüchtete;

Henny Rottenberg (geb. Magnus) und Ehemann
Isaak Rottenberg, sie wurde nach Zbąszyń (Bentschen) abgeschoben und er wurde im Konzentrationslager Dachau ermordet.

Zur Finanzierung der Stolpersteine in der Vahrenwalder Straße 290 rufen wir zu Spenden auf:

Arbeitskreis Regionalgeschichte
Hannoversche Volksbank
IBAN: DE 49 2519 0001 0400 2890 00
BIC: VOHADE 2HXXX
Stichwort: Magnus

Gene stellen wir den Spenderinnen und Spendern eine Spendenbescheinigung aus.

Weitere Hintergrunde zu diesem Thema befinden sich auf der Seite Judenverfolgung in Langenhagen im Abschnitt Arisierung der Likörfabrik Otto Magnus.